Über DoJao
Das bin ich, Christiane, die Person hinter DoJao. Der Name ist aus den Anfangsilben meiner beiden Nachnamen zusammengesetzt. In meiner kleinen Töpferei entsteht Keramik mit Ruhe, Zeit und Hingabe.
Immer schon habe ich gern etwas mit den Händen hergestellt - als Kind habe ich die Zeit mit meinem Vater im Werkkeller genossen, meine Oma hat mich beim Basteln, Nähen und Handarbeiten begleitet.
DoJao ist aus dem Wunsch heraus entstanden, in meiner zweiten Lebenshälfte etwas Sinnvolles mit den Händen zu schaffen, meine Kreativität und mein Handwerksgeschick zu entfalten.
Glück an der Drehscheibe
Besonders genieße ich es, wenn ich an der Drehscheibe in meinem kleinen Keramik Atelier sitze. Diese Möglichkeit zu haben, erfüllt mich mit Dankbarkeit und Glück.
Jeder Topf entsteht aus einem formlosen Klumpen Ton und wird Schritt für Schritt zu einem Gefäß mit eigenem Charakter. Das Drehen ist für mich ein meditativer Prozess. Er verlangt Ruhe, Aufmerksamkeit, Geduld und Respekt vor diesem natürlichen Material. Vielleicht kannst du es spüren, wenn du einen meiner Töpfe in deinen Händen hältst?
Handgemacht bedeutet: spürbar menschlich
Meine handgedrehte Keramik trägt Spuren des Entstehungsprozesses.
Kleine Unregelmäßigkeiten, feine Unterschiede in Form und Glasur machen jedes Stück einzigartig. Diese individuellen Eigenschaften sind ein Zeichen dafür, dass ein Mensch dieses Gefäß für einen anderen Menschen gefertigt hat. Lass uns uneren Planet wieder ein wenig menschlicher machen!
Meine Philosophie
DoJao steht für:
- handgemachte Keramik
- bewusste Plastikvermeidung
- nachhaltige Alltagsgegenstände
- natürliches Material
- Lieblingsstücke statt Wegwerfprodukte
Ich freu mich, wenn meine Keramik Teil deines Alltags wird - morgens im Bad - beim ersten Kaffee, gemeinsamen Essen oder beim Spiel mit den Kindern.
Zeitungsartikel über DoJao ...
Lies gern den Artikel aus der "Dorf-Stadt-Zeitung" über mich, den die Journalistin Manuela Tanzen im Rahmen einer Reihe über Marktstände auf dem Flottbeker Markt über mich geschrieben hat ....
"Wollte nicht mehr zermantschen"
Jeden ersten Samstag im Monat bietet Christiane Doskocil, Künstlername DoJao, auf dem Flottbeker Markt ihre handgetöpferten Kunstwerke an. Ob Becher, Vase, Schale oder Miniatur-Geschirr: "Jedes Stück gibt es nur ein einziges Mal", betont die Künstlerin, "das sind alles Unikate".
Ihre Liebe zur Töpferei hatte sie schon als Studentin entdeckt; ihre erste Töpferscheibe baute sie aus Palettenholz, angetrieben von einem alten Waschmaschinenmotor und aufgestellt in der WG-Küche. "Dann bin ich durch England geradelt, von Töpferei zu Töpferei und habe dort ein paar Wochen in einer Töpferei gearbeitet", erzählt DoJao. "Das hat mich so begeistert, dass ich Töpferin werden wollte." Aber: "Kaum war ich zurückgekehrt, entwicklten sich die Dinge anders. Es hat dann noch über 40 Jahre gedauert, bis ich zur Töpferei zurückgekehrt bin ..."
Tatsächlich hat DoJao auf Lehramt studiert, dann Pflegekräfte unterrichtet, "40 Jahre lang", sagt sie und lacht: "Ich habe sogar den Portugaleser erhalten", die Ehrenmedaille der Stadt Hamburg. "Im Nachhinein war es gut so, dass ich nicht Töpferin geworden bin. Ich habe das Unterrichten sehr genossen, besonders die Besuche in den Ausbildungsstätten, den 1:1 - Kontakt."
Gerade bei so viel Engagement war aber auch irgendwann klar: "Die Pensionierung kommt. Und von 100 auf Normal, das ist nicht einfach." Sie wollte sich vorbereiten auf den Ruhestand, verhindern in das klassische Loch zu fallen. Also hat sie ihre alte Leidenschaft, die Töpferei wieder ausprobiert, Kurse bei einem Töpfermeister besucht. "Und ich habe gemerkt: Ja, das ist es einfach!", strahlt sie. Sie kaufte sich eine Töpferscheibe, übte und fand irgendwann: " Jetzt will ich mal nicht alles wieder zusammenmatschen", erwarb einen Brennofen und fing noch bevor sie dann tatsächlich pensioniert wurde an, ihre Erzeugnisse auf dem Markt zu verkaufen. "Seit ich brenne, also bleibende Erzeugnisse habe, muss ich natürlich verkaufen. Ich habe zunächst zuhause im Wäschekeller getöpfert, da kann ich das ja nicht alles hinstellen", lacht sie. Inzwischen hat sie ein kleines Studio in Hanstedt in der Nordheide, plant dort auch Töpferkurse zu geben.
"Flottbek war der erste Markt, den ich gefragt habe, das war nämlich mein Kindheitsmarkt." Und sie ist froh, dass es geklappt hat: "Der Markt ist sehr schön, extrem bunt und gut durchmischt, auch unter den Marktbeschickern ist der Umgang supernett." DoJao erzählt: "Oh, wie schön!" ist oft die erste Reaktion, wenn die Leute meinen Stand sehen, allerdings leider oft gefolgt von ."... aber meine Schränke sind schon so voll." Oft gibt es aber auch Rückmeldungen wie: "Der Becher von Ihnen ist mein Lieblingsbecher geworden" oder: "Die Kinder spielen sooo schön mit dem Puppengeschirr, sie sind ganz vorsichtig damit!" Sie ist gern auf dem Markt: "Ich führe tolle Gespräche. Und ich habe meine Geigenlehrerin hier kennengelernt!" Aber das ist eine andere Geschichte. Fragen Sie DoJao einfach am nächsten 1. Samstag auf dem Markt.
Nun kennst Du meine Geschichte ;). Parallel habe ich einen etsy-shop eingerichtet. Lange hatte ich keine Zeit, mich ernsthaft um meinen Shop zu kümmern, erst seit ich full-time-Töpferin bin, geht es voran ... Anfang 2026 ist diese Website online gegangen ...