Das neue Plastik - wenn die Natur zum Vorbild wird
Plastik gehört zu unserem Alltag wie kaum ein anderes Material. Es ist leicht, billig, formbar und nahezu überall zu finden: in Verpackungen, Kleidung, Küchengeräten, Möbeln oder Kosmetik. Doch inzwischen wissen wir auch: Plastik zerfällt zu Mikroplastik, gelangt in Flüsse, Böden, Luft und sogar in unseren Körper.
Forscherinnen und Forscher auf der ganzen Welt suchen deshalb nach einem „neuen Plastik“ – Materialien, die praktisch sind, aber die Umwelt nicht dauerhaft belasten. Hier stelle ich 2 neue Forschungsergebnisse vor und stelle Überlegungen an, warum Keramik trotz neuer Materialien seine Berechtigung behält.
Wie wir nach und nach Plastik aus der Küche verbannen
Ein Erfahrungsbericht
Eigentlich ist es ja nachhaltig Verpackungsplastik-Dosen als TK-Dosen zu verwenden. Die Plastikbox vom Speiseeis, Fertigmenü oder Kartoffelsalat– nichts davon landete im Müll. Stattdessen wanderten diese Behälter direkt in den Geschirrschrank. Selbst gekochte Suppe, Eintöpfe, Saucen – alles wurde portionsweise abgefüllt, beschriftet und eingefroren. Wir waren stolz darauf. Kein Wegwerfgedanke, kein Neukauf, kein Plastikmüll. Nachhaltigkeit pur – dachten wir.
Ich freue mich auf deinen Kommentar
Kaffee to go – aber mit Stil und Gewissen
Warum ein Keramikbecher alles verändert
Es gibt den Morgen, an dem alles stimmt: Der Kaffee duftet perfekt, das Licht ist golden, und du bist tatsächlich pünktlich. Was diesen Moment allerdings schnell ruinieren kann? Ein labbriger Plastikbecher aus der Tankstelle, der deinen Kaffee nach Verpackungsmaterial schmecken lässt.
Genau hier setzt der Keramik-Coffee-to-go-Becher von DoJao an – und er verändert das Ritual des morgendlichen Kaffees auf eine Art, die du nicht mehr missen möchtest.
Echtes Handwerk in deinen Händen
Jeder dieser Becher ist ein Einzelstück. Kein Becher gleicht dem anderen – in Form, Glasur oder der kleinen Unvollkommenheit, die ihn erst perfekt macht. Du hältst kein Massenprodukt in Händen, sondern ein Stück Kunsthandwerk, das ich mit Sorgfalt geformt habe.
Du wirst es spüren. Die Oberfläche fühlt sich warm und lebendig an, das Gewicht liegt angenehm in der Hand. Wer einmal aus einem handgemachten Keramikbecher getrunken hat, greift ungern zur Plastikalternative zurück.
Kaffee schmeckt aus Keramik einfach besser.
Das ist keine Einbildung. Keramik ist geschmacksneutral – sie gibt keine Stoffe ab, verändert das Aroma nicht und hinterlässt keinen Nachgeschmack. Plastik hingegen kann, besonders bei Hitze, Mikropartikel und Weichmacher in dein Getränk abgeben.
Mikroplastik im Kaffee ist kein Mythos. Studien zeigen, dass heiße Getränke in Plastikbechern nachweisbar mit Mikroplastikpartikeln belastet sein können. Mit einem Keramikbecher umgehst du das vollständig – für deinen Körper und für dein Geschmackserlebnis.
Durchdacht bis ins Detail
Der Becher fasst großzügige 500 ml – genug für einen ausgiebigen Flat White, ein großes Americano oder deinen mit dem DoJao-Filter selbst gebrühten Kaffee von zu Hause. Und er ist clever konzipiert:
Kein Verschütten beim Fahren:
Die Füllmenge lässt genug Spielraum, sodass Bodenwellen und Kurven deinem Kaffee nichts anhaben können.
Passt in den Getränkehalter: ich habe ihn so dimensioniert, dass er in die Getränkehalterung im Auto passt – der tägliche Begleiter auf dem Weg zur Arbeit.
Optionaler Deckel: Wer nicht sofort losfährt oder zwischendurch pausiert, kann einen Deckel aufsetzen. Der Kaffee bleibt länger warm.
Ein Statement für Umwelt und Bewusstsein
Jedes Jahr landen Milliarden Einwegbecher im Müll. Beschichtet mit Plastik, kaum recycelbar, oft nach wenigen Minuten entsorgt. Wer regelmäßig unterwegs Kaffee trinkt und auf einen hochwertigen Mehrwegbecher setzt, spart im Laufe eines Jahres Hunderte von Einwegbechern ein.
Ein Keramikbecher ist dabei mehr als nur eine ökologische Entscheidung – er ist eine Haltung.
Die Haltung, dass ...
- Alltagsgegenstände schön, nachhaltig und bedeutsam sein dürfen,
- man nicht bei jedem Kaffee etwas wegwerfen muss,
- Handwerk einen Wert hat, der über den reinen Nutzen hinausgeht.
Der Becher, den du verdient hast
Wenn du morgens das Haus verlässt, nimmst du deinen Kaffee mit. Warum also nicht in einem Becher, der so gut ist wie dein Kaffee selbst?
Der Keramik-to-go-Becher von DoJao ist kein Kompromiss zwischen Komfort und Gewissen – er ist beides auf einmal. Kunsthandwerk, das du täglich nutzt. Nachhaltigkeit, die sich gut anfühlt. Und Kaffeegenuss, der wirklich nach Kaffee schmeckt.
Hol dir dein Einzelstück – und mach deinen Morgen zu etwas Besonderem.
Warum handgefilterter Kaffee mit DoJao-Keramik die beste Wahl für deine plastikfreie Küche ist
In der heutigen Zeit wird Nachhaltigkeit in der Küche immer wichtiger - besonders wenn es um den täglichen Kaffeegenuss geht. Kaffeemaschinen bestehen zum größen Teil aus Plastik, der Wasserbehälter, die Schäuche, der Filter, der Deckel der Kaffeekanne. Besonders problematisch finde ich die Plastikschläuche und den Filter, weil durch sie das heiße Wasser geleitet wird. Heißes Wasser löst Mikroplastikpartikel, die in deinen Kaffee gelangen und langfristig gesundheitsschädlich sein können. Wie gefährlich Mikro-und Nanoplastik in unserem Körper ist, ist noch nicht genau erforscht, aber allein die Vorstellung, dass es sich in uns anreichert, finde ich Besorgnis erregend. Deshalb habe ich den DoJao-Kaffeefilter für per Hand aufgegossenen Kaffee entwickelt. Mit ihm kannst du deinen Tag entschleunigt beginnen.
Die Vorteile von handgefiltertem Kaffee mit DoJao-Keramik
- Plastikfrei und schadstofffrei: Meine handgefertigen Kaffeefilter aus Steinzeugton sind plastikfrei sind sind somit eine sichere Alternative
- Nachhaltig und langlebig: DoJao-Keramik ist robust und hält viele Jahre im Gegensatz zu Kaffeemaschinen, die nach einigen Jahren den Geist aufeben und Plastikmüll produzieren.
- Besserer Geschmack: Das manuelle Aufgießen mit kochendem Wasser bringt die Aromen optimal zur Geltung.
- Ästhetik und Handwerkskunst: Jeder Filter ist ein Unikat, das deine Küche verschönert und deinen Alltag bereichert.
Mit handgefiltertem Kaffee aus DoJao-Keramik machst du einen Schritt Richtung plastikfreie Küche, schützt deine Gesundheit und genießt nachhaltigen Kaffee mit vollem Aroma. Ein kleiner Schritt für dich, ein großer für die Umwelt.
Die Plastik-Verschmutzung
Was ist Plastik eigentlich?
Stell dir vor, du hältst einen Plastik-Becher in der Hand. Was du da hältst ist kein harmloses Behältnis - es ist ein Stück Erdöl, das Millionen von Jahren tief im Boden ruhte und seit den letzten 100 Jahren herausgeholt und von der Industrie in eine Form gebracht wurde.
Plastik oder Kunststoff ist kein natürliches Material. Es wird von der chemischen Industrie zu ca. 99% aus fossilen Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas und Kohle hergestellt. Diese Rohstoffe entstanden über Millionen von Jahren aus dem Zerfall organischer Materie, unter enormen Druck und Hitze, tief unter der Erde. In wenigen Jahzehnten haben wir sie in eine Flut aus
- Einwegverpackungen
- Haushaltsutensilien
- Spielzeug
- Textilien ...
verwandelt.
Der chemische Prozess dahinter ist simpel erklärt: aus Rohöl wird während der Raffination Naphtha gewonnen. Dieses wird zu sogenannten Monomeren aufgespalten, kleinen Molekülbausteinen wie Ethylen oder Propylen. Diese werden zu langen Ketten verbunden - den Polymeren -und fertig ist das Plastik.
(Quellen: UNEP (2023)*; Plastics Europe (2023))
Förderung ist klimaschädlich
Die Förderung von Erdöl und Erdgas ist eine der CO2-intensivsten Industrien der Welt. Bohrungen, Pipelines, Tanker verbrauchen enorme Mengen Energie und setzen Treibhausgase frei, noch bevor ein einziges Plastikteil die Fabrik verlässt.
Laut dem Center of Environmental Law werden durch den gesammten Lebenszyklus von Plastik - von der Extraktion bis zur Entsorgung - jährlich 850 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt. Das entspricht dem Ausstoß von fast 2000 Kohlekraftweken.
Quellen: CIEL (2019)
Umweltbundesamt (2024)
Mikroplastik und Nanoplastik
in der Umwelt, den Meeren und allen Lebewesen
Plastik verschwindet nicht, es zerfällt in immer kleinere Teile. Was einmal eine Flasche war, wird zu Mikroplastik (kleiner als 5 mm) und schließlich zu Nanoplastik (kleiner als 1 µm). Diese winzigen Partikel sind mittlerweile überall in den Tiefen der Ozeane, auf dem Gipfel des Mount Everest, in der Arktis - und in unserem Blut.
Eine Studie der Vrije Universität Amsterdam aus dem Jahr 2022 wies Mikroplastik im menschlichen Blut nach - bei 80% der getesteten Personen. Eine weitere Untersuchung aus dem Jahr 2023 fand Mikroplastikpartikel in der menschlichen Plazenta. Wir gebären Kinder, die schon vor ihrer Geburt Plastik in sich tragen. Das ist keine Panikmache, es ist Realität.
Die gesundheitlichen Folgen sind noch nicht vollständig erforscht, aber die ersten Befunde sind alarmierend: Mikroplastik kann Entzündungsreaktionen auslösen, das Hormonsystem stören und möglicherweise zur Krebsentstehung beitragen.
(Quellen: Ragusa et al.(2021); Lesie et al. (2022))
Ist Recycling die Lösung?
Deutschland hat eine verhältnismäßig hohe Recyclingquote. Weltweit wurden laut UNEP aber nur 9% des seit den 1950-iger Jahren produzierten Plastik recycelt, 12% verbrannt und 79% landete auf Deponien, in der Umwelt oder in Ozeanen.
Dazu kommt, dass viele Kunststoffe gar nicht oder nur 1 x recycelt werden können, weil die Qualität leidet. Beispiel sind Fleece-Fasern, die aus downgecycelte Pet-Flaschen hergestellt werden. Die aus diesen Fasern hergestellten Textilien können nicht erneut recycelt werden und geben besonders viele Schadstoffe und Mikroplastik beim Waschen ab.
Ist Verbrennung die Lösung?
Verbrennung erscheint erst einmal als saubere Lösung für das Plastik, das nicht recycelt werden kann. Bei der Verbrennung von Plastik entstehen aber CO2, giftige Dioxine, Furane und Feinstaub. Das CO2 trägt zur weiteren Erderwärmung bei. Wenn Gifte und Feinstaub in ärmeren Ländern nicht durch Filter abgefangen werden, leidet die Bevölkerung, die in der Nähe von Müllverbrennungsanlagen lebt.
(Quellen: UNEP (2023)*; Our world in data(2023))
* Den Bericht der United Nations Environment Programme (UNEP) "Turn Off the Tap: How the World Can End Plastic Pollution and Create a Circular Economy, that provides a “compass” for governments and an action plan for businesses to end plastic pollution by 2040", findet man nicht mehr auf der Website - waren die postulierten Ziele zu ambitioniert???
Vom roten Plastikbecher zur Keramik - warum ich heute Ton statt Plastik wähle
Ich bin mit Plastik aufgewachsen. Es war die Zeit des Wirtschaftswunders. Die chemische Industrie boomte, alles war neu, modern, verheißungsvoll. Plastik war das Material der Zukunft: billig, leicht, bunt, unkaputtbar. Meine Mutter war begeistert. Endlich etwas, das nicht zerbricht. Endlich etwas, das sich auch unsere Familie leisten konnte.
Ich erinnere mich noch genau an meinen roten Plastikbecher. Er war mein ständiger Begleiter. Aus leuchtendem Rot wurde schließlich ein stumpfes Rosa. Und an den hellblauen Plastikteller, der mit der Zeit grau wurde. Seine Oberfläche war übersät mit feinen Einschnitten vom Besteck. Wir sahen es, aber die Dinge wurden natürlich weiterhin benutzt.
Mutti servierte Zwischenmahlzeiten auf Plastikgeschirr. Wir Kinder erschienen ihr zu dünn – zumindest im Vergleich zu den pausbäckigen, pummeligen Reklamekindern aus den Anzeigen. Also gab es in Häppchen geschnittene belegte Brote, Pudding, Apfelstücke, heißen Kakao. Alles auf/in Plastik.
In der Nachbarschaft fanden regelmäßig Tupperpartys statt. Dieses „hochwertige“ Plastik war für uns unerschwinglich. Die wertvollen Werbegeschenke, die die Gäste erhielten wurden von Mutti geschont. Einige dieser Dosen habe ich heute noch. Sie sind Zeugnisse einer Zeit, in der Plastik Fortschritt bedeutete.
Eine Kindheit in Kunststoff
- unsere Babybadewanne war aus Plastik
- unsere Eimer und Schaufeln für die Sandkiste
- unsere Puppen, unsere Tiere
- wir spielten mit Plastik-Legosteinen
- Plastik-Indianer und Cowboys – kämpften im Sandkasten epische Schlachten
- wir trugen Annoraks, Pullis, Strumpfhosen, Hosen, Kleider aus pflegeleichter Synthetik
- wir spielten auf "Plastik"-Fußboden
Plastik war bunt, praktisch, schön, komfortabel und erschwinglich. Damals wusste niemand, welchen Preis wir für das "billige" Plastik einmal zahlen würden.
Was wir heute wissen
Heute wissen wir, dass Plastik nicht einfach verschwindet. Es zerfällt. Es wird zu Mikroplastik und Nanoplastik. Es gelangt in unsere Böden, in unsere Meere, in unsere Nahrung, in unsere Körper. Seit mindestens 20 Jahren ist dieses Wissen öffentlich. Dokumentationen, Forschungsergebnisse, Warnungen.
Die Frage ist: Hat sich etwas geändert?
Ja, es gibt mehr Bewusstsein, aber gleichzeitig wächst die weltweite Plastikproduktion exponentiell weiter. Verpackungen werden komplexer. Wegwerfprodukte dominieren immernoch unseren Alltag.
Aber ja - vielleicht hast du auch schon angefangen. Seit ich weiß, wieviel Kunststofffasern mit dem Abwasser aus jeder Waschmaschine in unsere Umwelt gelangen kaufe ich nur noch Naturmaterialien wie z.B. Wolle, Baumwolle, Seide, Viskose. Seit ich weiß, wieviel Plastik aus TK-Behältern in unser Essen gelangen, besonders wenn das Essen darin erhitzt wird, verwende ich Glasbehälter. Aber Schlag auf Fall gelingt es uns nicht alles Plastik aus unserem Leben zu verbannen. Das würde auch keinen Sinn machen. Nun ist es mal in der Welt, wir sollten es so lange wie möglich gebrauchen und vielleicht auch nochmal vom repair-cafe reparieren lassen, um die Lebensdauer zu verlängern. Am "Lebensende" ist eine ordnungsgemäße Entsorgung wichtig, sodass das Plastik nicht unkontrolliert in die Umwelt gelangt und durch Müllverbrennung noch zur Energiegewinnung genutzt werden kann.
Aber wenn du etwas Neues brauchst,
dann kannst du dich gegen Plastik entscheiden
Plastik war Teil meines Lebens, Teil unserer Geschichte. Aber lasst uns heute anders wählen.
Für uns.
Für unsere Kinder.
Für diesen Planeten.
Denn wir wissen es jetzt besser.
Die Frage ist nicht mehr, ob sich etwas ändern muss,
sondern ob wir bereit sind, selbst damit anzufangen.
Willkommen bei DoJao – Keramik statt Plastik
Schock - 20 Jahre alte Dokumentation top-aktuell
Hier habe ich dir mal die 10 wichtigsten Punkte aus dem Film "Plastic Planet" von chat-gpt zusammen fassen lassen. Falls du ihn dir anschauen möchtest - du findest ihn auf youtube - aber Achtung! - der Dokumentarfilm ist sehr frustrierend!
Die 10 wesentlichen Aussagen von Plastic Planet
- Plastik ist überall – auch dort, wo wir es nie vermuten würden. Vom arktischen Eis bis in die Tiefsee, vom Trinkwasser bis zur Luft: Es gibt keinen Ort auf diesem Planeten mehr, der frei von Plastik ist.
- Plastik verschwindet nicht – es zerfällt nur. Jede Plastiktüte, jede Flasche, jedes Spielzeug bleibt über Jahrhunderte erhalten und zerbricht lediglich in immer kleinere Partikel.
- Mikroplastik gelangt in unsere Körper. Über Nahrung, Wasser und Luft nehmen wir Plastikpartikel auf – sie wurden bereits im Blut, in Organen und im menschlichen Gewebe nachgewiesen.
- Die chemischen Zusätze in Plastik sind hochproblematisch. Weichmacher, Flammschutzmittel und andere Zusatzstoffe wirken hormonell, können krank machen und stehen im Verdacht, Krebs und Unfruchtbarkeit zu fördern.
- Die Plastikindustrie verharmlost systematisch die Risiken. Ähnlich wie einst die Tabakindustrie werden Gefahren kleingeredet, Studienbeeinflusst und Verantwortung von sich gewiesen.
- Tiere zahlen den höchsten Preis. Meeresbewohner ersticken, verhungern oder vergiften sich durch Plastik – oft unsichtbar, langsam und qualvoll.
- Recycling ist keine echte Lösung. Nur ein kleiner Teil von Plastik wird tatsächlich recycelt, meist minderwertig weiterverarbeitet und endet letztlich doch als Abfall.
- Plastik ist ein Symbol unserer Wegwerfgesellschaft. Ein Material, das für die Ewigkeit gemacht ist, wird für Produkte benutzt, die wir Minuten oder Sekunden verwenden.
- Wir unterschätzen die Langzeitfolgen massiv. Die wahren ökologischen und gesundheitlichen Konsequenzen werden sich erst in Jahrzehnten vollständig zeigen – dann ist es zu spät für einfache Lösungen.
- Veränderung beginnt beim Menschen – und beim Verzicht.
Nicht technischer Fortschritt allein, sondern bewusster Konsum, politische Verantwortung und ein radikales Umdenken sind notwendig, um diese Entwicklung zu stoppen.
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Runde um den Block
Tatsächlich habe ich einiges an Plastikmüll auf meiner heutigen Frischluftrunde gesehen, teilweise sanft von Schnee bedeckt. Mit diesem Fokus spazieren zu gehen macht keinen Spaß - ich fokussiere lieber die schönen Dinge. Und - die gute Nachricht ist - wir in Deutschland sind wirklich vorbildlich mit unserem Plastikmüll, 1/3 wird recycelt und der Rest wird verbrannt und zu Energie umgewandelt. O.k., dabei entsteht klimaschädliches CO2 und das Recycling ist auch nicht unproblematisch. Die Vermeidung von Plastik lohnt also auf jeden Fall. Dafür ist die Katastrophe in anderen Ländern umso größer. Da sind sogar Kulturdenkmäler mit alten Plastiktüten "geschmückt". Aber ich finde, dass wir in unserer Umgebung anfangen sollten etwas zu verändern, jeden Tag ein wenig.
BLOG
Keramik statt Plastik
Hier findest du meine Gedanken rund um's Thema 😉